Lünen. Mit der symbolischen Pflanzung einer Sandbirke (Betula pendula) hat Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg am Freitag, 13. Februar, auf dem Gelände des künftigen Landschaftsparks Viktoria ein sichtbares Zeichen für den Wandel des ehemaligen Industrieareals gesetzt. Unterstützt wurde sie vom Technischen Beigeordneten Arnold Reeker und vom Fachbereichsleiter Stadtgrün Jürgen Arendes.

Die Pflanzung steht für die Entwicklung des früheren Zechen- und Kokereigeländes Viktoria I/II zu einem neuen, grünen Freiraum im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA). Bis zur Eröffnung am 23. April 2027 entsteht hier schrittweise eine Parkanlage mit überregionaler Bedeutung.
Aufgrund der Altlasten wird das Gelände abschnittsweise mit unbelastetem Boden überdeckt. Parallel zur Sanierung – bislang wurden rund 320.000 Tonnen Boden eingebaut – laufen bereits die Begrünungsarbeiten.
Insgesamt entstehen rund 15 Hektar neue Grünflächen, während etwa 16 Hektar bestehender Wald- und Naturflächen erhalten bleiben. Geplant sind rund 700 Bäume sowie mehrere tausend Sträucher und Forstpflanzen. Der Versiegelungsgrad bleibt mit 85 Prozent Grünflächen und nur 15 Prozent befestigten Flächen bewusst gering.
Der südliche Waldbestand rund um den Haldentop bleibt erhalten. Im Osten werden vier Hektar als geschützte Fläche für Vogelarten ausgewiesen und der natürlichen Entwicklung überlassen.
Für den Bau des Landschaftsparks erhält die Stadt Lünen rund 4,8 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Grüne Infrastruktur“ des Landes NRW im Rahmen des EFRE/JTF-Programms. Damit werden unter anderem die Bepflanzung, barrierefreie Wege, Umweltbildungsangebote sowie Maßnahmen zum Brandschutz umgesetzt.
Die Bürgermeisterin betonte bei dem Termin die zentrale Botschaft des Projekts:
„Aus Schwarz über Braun wird Grün – für alle.“
Quelle und Bild: Stadt Lünen