Lünen. Die Stadt Lünen beteiligt sich am Donnerstag, 12. März, am landesweiten Warntag in Nordrhein-Westfalen. Pünktlich um 11 Uhr werden alle 28 Sirenen im Stadtgebiet getestet. Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton zur Entwarnung. Nach einer Pause von fünf Minuten folgt der eigentliche Warnton – ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton. Weitere fünf Minuten später schließt der Test mit einer erneuten einminütigen Entwarnung in Form eines Dauertons ab. 
Parallel zu den Sirenen löst das Land Nordrhein-Westfalen um 11 Uhr über das Modulare Warnsystem Probewarnungen auf den Warn-Apps NINA und KATWARN sowie über Cell Broadcast direkt auf viele Mobiltelefone aus. Eine technische Neuerung in diesem Jahr ist die erstmalige Übermittlung der Entwarnung gegen 11:20 Uhr über das Cell-Broadcast-System. Zudem veröffentlicht die Stadt Lünen um 11 Uhr Warninformationen sowie um 11:20 Uhr die Entwarnung auf ihren Internet- und Social-Media-Kanälen.
Der inhaltliche Schwerpunkt des diesjährigen Warntags liegt auf dem Thema Selbstschutz. Das nordrhein-westfälische Innenministerium rückt dabei die private Notfallvorsorge in den Mittelpunkt, da die individuelle Vorbereitung jedes Einzelnen Leben schützen, Schäden begrenzen und Einsatzkräfte entlasten kann. Bürgerinnen und Bürger können sich hierzu online über die Broschüre „Selbstschutztipps für den Katastrophenfall“ informieren, die das Ministerium herausgegeben hat (zu finden unter www.luenen.de/selbstschutztipps).
Sollten Sirenen im Stadtgebiet schlecht oder gar nicht zu hören sein, bittet die Feuerwehr Lünen um Hinweise. Entsprechende Rückmeldungen können per E-Mail an bevoelkerungsschutz@feuerwehr-luenen.de gesendet werden und müssen genaue Angaben zum Standort der betroffenen Sirene, wie Stadtteil, Straße und gegebenenfalls Hausnummer, enthalten.
Quelle: Stadt Lünen