Lünen. Wie können Kinder und Familien, die mit besonderen Herausforderungen leben, besser unterstützt werden? Dieser Frage widmete sich der diesjährige gemeinsame Fachtag der Handlungsfelder „Frühe Hilfen“ und „Übergang Kita zu Grundschule“ von „Lünen bewegt Bildung“. Rund 70 Fachkräfte aus den Bereichen Frühe Hilfen, Schwangerschaftsberatung, Familienbegleitung, Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und Grundschulen kamen am Mittwoch, 10. Juni, im Bürgerzentrum Gahmen zusammen.

Der Fachtag „Lünen bewegt Bildung“ bot den beteiligten Fachkräften die Möglichkeit, Wissen zu erweitern, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit verschiedener Einrichtungen weiter zu stärken.

Bereits zum zweiten Mal veranstalteten die beiden Handlungsfelder einen gemeinsamen Fachtag. Im Mittelpunkt stand das Thema „Kinder psychisch kranker Eltern, insbesondere Kinder, die von FASD betroffen sind“.

Als Referent konnte Dr. Khalid Murafi, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Chefarzt der Klinik Walstedde, gewonnen werden. Er informierte die Teilnehmenden über die Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD). Dabei handelt es sich um einen Sammelbegriff für angeborene Schädigungen, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen können.

Die Auswirkungen von FASD sind vielfältig und begleiten betroffene Menschen ein Leben lang. Die Störungen sind nicht heilbar und können die Entwicklung, das Lernen sowie das soziale Verhalten von Kindern und Jugendlichen erheblich beeinflussen. Für Familien und das unterstützende Umfeld entstehen dadurch besondere Herausforderungen.

  „Lünen bewegt Bildung“ bringt Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Bildungs- und Unterstützungsbereichen zusammen, um gemeinsam gute Rahmenbedingungen für Kinder, Jugendliche und Familien in Lünen zu schaffen.

 

Quelle und Bild: Stadt Lünen