Lünen. Nach einjähriger Zusammenarbeit haben 15 Mitarbeiterinnen aus sieben Kommunalverwaltungen im Kreis Unna das Cross-Mentoring-Projekt zur Vorbereitung auf künftige Führungsaufgaben erfolgreich abgeschlossen. Bereits während des Programms haben fünf von ihnen eine Führungsrolle übernommen.

Die Beteiligten aus der Lüner Stadtverwaltung beim Abschluss des Cross-Mentoring-Projekts (von links nach rechts): Heike Tatsch, Matthias Bork, Ute Finkbeiner, Christa Kunze, Michael Kuzniarek, Melanie Koischwitz, Sabrina Bernstein und Katrin Richter.

Initiiert wurde das Programm von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der beteiligten Städte und Gemeinden. Die Organisation übernahm das Studieninstitut Ruhr in Dortmund. Ziel war es, Frauen auf ihrem Karriereweg zu unterstützen und sie zur Übernahme von Leitungsfunktionen zu motivieren.

Neben der Stadtverwaltung Lünen beteiligten sich die Städte Bergkamen, Fröndenberg, Kamen, Werne und Unna sowie die Gemeinde Bönen. Erfahrene Führungskräfte begleiteten die Mentees als Mentorinnen und Mentoren und gaben ihr Praxiswissen weiter.

Aus der Stadtverwaltung Lünen nahmen Sabrina Bernstein aus dem Team Stadtplanung, Melanie Koischwitz aus dem Fachbereich Mobilitätsplanung und Verkehrslenkung sowie Katrin Richter aus dem Standesamt teil. Als Mentorinnen und Mentoren aus Lünen engagierten sich Matthias Bork aus dem Fachbereich Bürgerservice und Ordnung, Ute Finkbeiner aus der Tagesbetreuung für Kinder, Christa Kunze aus der örtlichen Rechnungsprüfung, Angela Kruse-Planinic aus den Ambulanten Hilfen und dem Familienbüro sowie Michael Kuzniarek aus Personal, Organisation und IT.

Im Mittelpunkt des Programms standen die persönliche Weiterentwicklung, der verwaltungsübergreifende Fachaustausch sowie der Aufbau von Führungskompetenzen. Die Teilnehmerinnen arbeiteten in Mentoring-Tandems und nahmen an Workshops und Netzwerkveranstaltungen teil.

Bereits im Verlauf des vergangenen Jahres übernahmen fünf der 15 Mentees eine Führungsrolle. Die übrigen Absolventinnen planen ebenfalls, künftig entsprechende Positionen anzustreben. „Die Teilnahme am Programm hat mich stärker gemacht“, lautet das Fazit einer Mentee. Eine weitere Teilnehmerin bewarb sich erfolgreich auf eine Fachbereichsleitungsstelle und bezeichnet das Mentoring rückblickend als „Erfolgsrezept“.

Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag, Frauen gezielt für Führungspositionen im kommunalen Bereich zu gewinnen.

 

Quelle und Bild: Stadt Lünen