Lünen. Rund 60 Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter aus Handel und Gastronomie sowie weitere Interessierte haben am Montag, 14. September, beim Stadtgespräch „Innenstadt trifft IGA: Chancen, Ideen, Zukunft“ im Hansesaal über die Chancen der Internationalen Gartenausstellung 2027 für die Lüner Innenstadt diskutiert. Dabei sammelten sie erste Ideen, wie Innenstadt und Zukunftsgarten im Viktoriapark stärker miteinander verbunden werden können.

Ideen für den Zukunftsgarten: Teilnehmende erarbeiteten beim Stadtgespräch praktische Vorschläge, wie IGA-Erkennungsmerkmale für die Außengastronomie.

Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg betonte, dass die IGA 2027 auch für die Innenstadt Chancen biete. Entscheidend sei, die Potenziale von Handel, Gastronomie und Veranstaltungen frühzeitig mit dem Zukunftsgarten zu verbinden: „Die IGA ist ein Katalysator, ein Impulsgeber. Was daraus entsteht, hängt maßgeblich von uns allen ab. Von der Stadt, von den Eigentümerinnen und Eigentümern, von Handel, Gastronomie und Dienstleistungsbetrieben.“

Nach einem Überblick über die aktuelle Innenstadtentwicklung berichtete die Stadt Neuss über ihre Erfahrungen mit der Landesgartenschau 2026. Anschließend brachten die Teilnehmenden ihre Vorschläge für die weitere Entwicklung ein.

Dabei ging es unter anderem um sichtbare Beiträge von Handel und Gastronomie zur IGA 2027. Vorgeschlagen wurden ein gemeinsames IGA-Erkennungsmerkmal für die Außengastronomie sowie besondere gastronomische Angebote, etwa Speisen mit essbaren Blumen.

Weitere Anregungen betreffen die Verbindung zwischen Innenstadt und Viktoriapark. Der Weg zum Zukunftsgarten könnte mit Skulpturen und Blühflächen aufgewertet werden. Zudem sollen Veranstaltungen in der Innenstadt künftig stärker mit dem Programm im Zukunftsgarten verknüpft werden.

Quelle und Bild: Stadt Lünen