Lünen. Personelle Veränderungen an der Spitze und die Einführung neuer Technik prägten die Jahresdienstbesprechung des Löschzugs 7 Wethmar am vergangenen Freitag, 9. Januar. Neben dem Wechsel in der stellvertretenden Zugführung liegt der Fokus der Einheit künftig auf der Luftaufklärung: Zum März geht eine spezialisierte Drohnen-Staffel offiziell in den Dienst.

Löschzugführer Stefan Melchers bilanzierte ein arbeitsintensives Jahr 2025. Die 43 aktiven Einsatzkräfte leisteten insgesamt 2.526 Dienststunden, die sich auf 28 Alarmierungen sowie Ausbildungsdienste und 96 Stunden Wachdienst im Theater verteilten. Eine Dienstbeteiligung von 100 Prozent erreichten die Feuerwehrmänner Torsten Fritsch und Kyell Maurice da Luz Gomes.

v. l. n. r.: Leon Jakob, Robin Möller, Robin Stadermann, Torsten Fritsch, Thorsten Rudel, Stefan Melchers, Christian Melchers, Fabian Ostermann, Kira Stadermann

Wechsel in der Führung

Im Zentrum des Abends stand die Neuordnung der Führungsebene. Robin Möller, der sein Amt als stellvertretender Löschzugführer zur Verfügung stellte, wird der Einheit künftig als Beisitzer erhalten bleiben. Thorsten Rudel dankte ihm für das langjährige Engagement. Die Nachfolge tritt Holger Wehlend an, den die Wehrführung für die kommenden sechs Jahre zum neuen stellvertretenden Löschzugführer ernannte.

Auch im technischen Bereich wurden Aufgaben neu verteilt. Thorsten Rudel bestellte Torsten Fritsch, Fabian Ostermann und Kira Stadermann für eine sechsjährige Amtszeit zu Gerätewarten. Die Finanzen bleiben in bewährten Händen: Die Versammlung wählte Robin Stadermann für zwei weitere Jahre zum Kassierer. Für seine zehnjährige Treue zur Feuerwehr erhielt Leon Jakob die Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehren (VdF) NRW in Bronze.

Spezialisierung und Jubiläum

Das Jahr 2026 steht im Zeichen der technischen Weiterentwicklung. Zum 1. März nimmt die neue Drohnen-Einheit ihren offiziellen Dienst auf. Zur Vorbereitung finden am Gerätehaus bereits verstärkt Ausbildungsflüge statt, parallel dazu befindet sich das Spezialfahrzeug „GW-Drohne“ in der Fertigung. Neben der technischen Aufrüstung pflegt der Löschzug auch seine internationalen Beziehungen: Am Pfingstwochenende erwarten die Wethmarer eine 44-köpfige Delegation der Partnerfeuerwehren aus Kaltenberg und Silberberg (Österreich), um das 40-jährige Bestehen der Freundschaft zu begehen.

Quelle und Bild: Stadt Lünen