Lünen. Die Gemeinwesenarbeit Brambauer, das Netzwerk Altenarbeit Lünen und das Projekt Prima.Klima.Brambauer haben am 29. Mai beim „Tag der Nachbarschaft“ am Verkehrshof und am 30. Mai beim Brami2030-Frühlingsfest ein neues Veranstaltungsformat für mehr Austausch im Stadtteil vorgestellt.

Neues Begegnungsformat „Stuhl frei. Komm vorbei!“ in Brambauer gestartet

Beim „Tag der Nachbarschaft“ machten mehrere frei aufgestellte Stühle auf das Angebot aufmerksam und luden Passantinnen und Passanten dazu ein, Platz zu nehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Darunter waren auch einige Kinder, die von ihrem Alltag im Quartier erzählten.

„Oft braucht es gar nicht viel, um Menschen zusammenzubringen. Ein offenes Angebot, ein paar Stühle und die Bereitschaft zuzuhören reichen häufig schon aus, um Begegnungen zu ermöglichen und neue Kontakte entstehen zu lassen“, berichtet Melanie Kleefeld von der Gemeinwesenarbeit Brambauer.

Auch beim Brami2030-Frühlingsfest war das Format vertreten. Dort konnten Besucherinnen und Besucher auf einer Stadtteilkarte Orte für zukünftige Aktionen in ihrer Nachbarschaft vorschlagen. Häufig genannt wurden gut erreichbare Plätze, an denen ein Treffpunkt fehlt. Die Gemeinwesenarbeit Brambauer will in den kommenden Monaten die auf der Stadtteilkarte vorgeschlagenen Orte aufsuchen und dort weitere Angebote unter dem Motto „Stuhl frei. Komm vorbei!“ machen.

Auch der Info- und Bastelstand des Projekts Prima.Klima.Brambauer war Teil des Angebots. Während Kinder Nisthilfen für Wildbienen bauten, informierten sich Eltern und weitere Interessierte über das Projekt und brachten Anregungen ein.

„Die Nisthilfen waren für viele Kinder ein toller Einstieg, um sich mit Natur- und Klimaschutz auseinanderzusetzen. Gleichzeitig haben die zahlreichen Gespräche gezeigt, dass großes Interesse daran besteht, das Quartier aktiv mitzugestalten. Für uns sind solche Begegnungen besonders wertvoll, denn daraus entstehen oft neue Ideen und Kooperationen“, erklärt Anna Schröder, Projektkoordination im Team Stadtplanung der Stadt Lünen.

Quelle und Bild: Stadt Lünen