Lünen. Musik verbindet – das zeigte die Premiere des „Ohrenschmeichler-Konzerts“ am Montagnachmittag in der St.-Georg-Kirche. Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten ein abwechslungsreiches einstündiges Konzert, das insbesondere Menschen mit und ohne Demenz sowie ihre Angehörigen zusammenbrachte.

Das „Ohrenschmeichler-Konzert“ in der St.-Georg-Kirche feierte eine gelungene Premiere.

Eingeladen hatten Stefanie Gatz von der Koordinierungsstelle Altenarbeit der Stadt Lünen und Marita Pechr vom Netzwerk Altenarbeit und Netzwerk Demenz. Beide betonten die besondere Bedeutung von Musik im Alter: Gerade für Menschen mit einer Demenzerkrankung könne Musik ein wichtiger Zugang zu Erinnerungen, Emotionen und Begegnungen sein.

Die Idee für das Konzert entstand aus diesem Gedanken heraus und stieß bei den Musikerinnen und Musikern Jutta Timpe, Michael Rothkegel und Helmut Künne sofort auf Begeisterung. Gemeinsam präsentierten sie bekannte Melodien aus unterschiedlichen Epochen und sorgten damit für viele bewegende Momente.

Den musikalischen Auftakt machte der Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn Bartholdy an der Orgel. Neben weiteren bekannten Werken fanden auch beliebte Mitwipp-Stücke wie „La Bamba“ und „El Condor Pasa“ ihren Platz im Programm. Ein besonderer Höhepunkt war zudem ein selbst komponiertes Stück von Helmut Künne.

Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Das „Ohrenschmeichler-Konzert“ soll keine einmalige Veranstaltung bleiben. Eine Wiederholung ist bereits für den Herbst geplant.

Wer selbst Freude am gemeinsamen Singen hat, ist außerdem zum offenen Singen eingeladen. Dieses findet freitags von 11 bis 12 Uhr vor der St.-Georg-Kirche statt und richtet sich ebenfalls an Menschen mit und ohne Demenz sowie ihre Angehörigen.

Quelle und Bild: Stadt Lünen