Lünen. Die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, war am Freitag (18. März) zu Besuch in der Profilschule Lünen. Die Schule im Stadtteil Brambauer ist Teil des Projektes „Talentschulen“ der Landesregierung.

 

Die NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (r.) war am Freitag (18. März) zu Gast in der Profilschule Lünen. Empfangen wurde sie von dem Fachbereichsleiter Bildung und Sport bei der Stadt Lünen Jürgen Grundmann (l.), dem Beigeordneten Arnold Reeker (2.v.l.) sowie dem Schulleiter der Profilschule Michael Schulte (2.v.r.). | Foto: Stadt Lünen

Bei einem gemeinsamen Rundgang über den Schulhof mit Lünens Beigeordnetem Arnold Reeker, dem Fachbereichsleiter Bildung und Sport bei der Stadt Lünen Jürgen Grundmann sowie dem Schulleiter der Profilschule Michael Schulte zeigte sich die Ministerin von der Umsetzung des Projektes in der Lippestadt beeindruckt: „Das Land verbessert die Bildungschancen unserer Schülerinnen und Schüler durch Talentschulen, indem Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen durch mehr Personal und mehr Geld gezielt unterstützt werden. Die Umsetzung hier vor Ort ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Schulen durch individuelle Förderung Kindern und Jugendlichen einen guten Start ins Leben ermöglichen“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

 

Bereits vor drei Jahren wurde die Profilschule als Talentschule ausgesucht: Den ausgewählten Einrichtungen werden dazu mehr Personal und mehr Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um Schülerinnen und Schüler in einem Umfeld mit besonderen sozialen Herausforderungen zu fördern. In einer ersten Bewerbungsphase – zum Schuljahr 2019/20 – hatten sich insgesamt 149 Schulen in NRW beteiligt, von denen 35 durch eine Fachjury ausgewählt wurden – darunter die Lüner Profilschule.

 

„Ich bin mir sicher, dass wir die Ministerin heute davon überzeugen konnten, dass die Profilschule die richtige Wahl für das Talentschulen-Projekt war. In Lünen ist uns die Entkoppelung der sozialen Herkunft vom Bildungserfolg sehr wichtig und genau bei diesem Aspekt geht die Profilschule Lünen mit gutem Beispiel voran“, sagte Arnold Reeker nach dem Rundgang.

 

Mittlerweile gibt es 60 Talentschulen in NRW. Alle erhalten ein zusätzliches Fortbildungsbudget, das die gezielte Fortbildung des Lehrpersonals ermöglicht. Zudem gibt es Unterstützung durch die Schulentwicklungsberatung. Außerdem werden innovative Unterrichtskonzepte im Rahmen unterschiedlicher fachlicher Profile umgesetzt.

 

Schon im Vorfeld der Bewerbung musste die Stadt Lünen als Schulträgerin eine Absichtserklärung darüber abgeben, welche Investitionen und weiteren Maßnahmen bereits abgeschlossen beziehungsweise für wann geplant sind, um eine gute bauliche und digitale Infrastruktur für die Talentschule zu gewährleisten. Dabei konnte unter anderem der Neubau der Sporthalle punkten, der im August 2017 fertiggestellt wurde. Die Schulverwaltung hat sich außerdem damals dazu entschlossen, der Profilschule Lünen zusätzliche Mittel im Haushalt bereitzustellen.

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