Lünen. Wie sicher ist Lünen – und wie sicher fühlen sich die Menschen in der Stadt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Sicherheitsdialogs im Rathaus, zu dem Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg eingeladen hatte. Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt, Wohnungsbaugesellschaften (WBG, Bauverein, Vivawest) sowie der Verkehrsgesellschaft VKU kamen zusammen, um die aktuelle Lage zu bewerten und gemeinsame Ansätze zu entwickeln.

Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt, Wohnungsbaugesellschaften (WBG, Bauverein, Vivawest) sowie der Verkehrsgesellschaft VKU trafen sich mit Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg im Lüner Rathaus zum Sicherheitsdialog.

Zu Beginn stellten Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt die objektive Sicherheitslage dar. Das Ergebnis: Lünen ist eine sichere Stadt. Alle Beteiligten bewerteten die Lage übereinstimmend als „gut“.

„Das ist eine wichtige und positive Botschaft“, betont Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg. „Gleichzeitig wissen wir, dass das persönliche Sicherheitsempfinden nicht immer mit der statistischen Lage übereinstimmt. Genau hier setzen wir an: Wir wollen Sicherheit nicht nur gewährleisten, sondern auch spürbar machen.“

Im folgenden Austausch ging es daher gezielt um die subjektive Wahrnehmung von Sicherheit. Ein konkreter Schritt: Künftig soll es ein gemeinsames Treffen von Hausmeistern und sozialen Diensten der Wohnungsbaugesellschaften mit Polizei und Ordnungsamt geben. Ziel ist es, den direkten Austausch zu stärken, Probleme frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Krisenvorsorge. Einig waren sich alle Beteiligten, dass die Informationsmöglichkeiten ausgebaut und die Bevölkerung weiter sensibilisiert werden müssen. Die Wohnungsbaugesellschaften sagten zu, hierfür auch ihre Mieterzeitungen als Informationskanal zu nutzen.

Der Sicherheitsdialog soll künftig regelmäßig stattfinden: Zweimal im Jahr wollen die Beteiligten zusammenkommen. Je nach Thema wird der Kreis der Teilnehmenden erweitert.

„Sicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, so die Bürgermeisterin. „Je besser wir uns vernetzen, desto wirksamer können wir handeln – für ein sicheres Lünen und ein starkes Sicherheitsgefühl bei den Menschen.“

Quelle und Bild: Stadt Lünen