
Lünen. Rund 60 Interessierte haben am Freitag, 5. Dezember, im Rahmen des „Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung“ die Fachveranstaltung „Leben mit Long COVID / Post COVID – Wege zur Bewältigung und Unterstützung“ besucht, zu der die Stadtverwaltung Lünen gemeinsam mit dem Behindertenbeirat eingeladen hatte.
Aufarbeitung dauert an
Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg und Landrat Mario Löhr ordneten das Thema in ihren Grußworten gesellschaftspolitisch ein. Sie hoben hervor, dass die Pandemie für viele Bürgerinnen und Bürger einschneidende Spuren hinterlassen habe und die Aufarbeitung dieser Zeit andauere.
Beide betonten die Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gleichzeitig warnten sie davor, die gesundheitlichen Folgen einer Infektion zu unterschätzen. Es bleibe eine wichtige Aufgabe, neben bestehenden Therapien weitere Behandlungsformen zu entwickeln und die Versorgung sicherzustellen.
Fachliche Einordnung und Hilfe

Fachvorträge lieferten einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand in Medizin und Psychologie. Im Mittelpunkt standen die dauerhaften körperlichen, psychischen und sozialen Veränderungen, die Long COVID und Post COVID verursachen können. Die Referierenden stellten neben der theoretischen Einordnung vor allem konkrete Unterstützungsangebote vor, um Betroffenen Wege zur Bewältigung des Alltags aufzuzeigen.
Den Abschluss bildete eine Diskussionsrunde, die den direkten Austausch ermöglichte. Betroffene schilderten ihre persönlichen Erfahrungen sowie täglichen Herausforderungen im Umgang mit der Krankheit.
Quelle und Bilder: Stadt Lünen