Lünen. Klimaschutz in Lünen erlebbar machen: Bei der diesjährigen Klima-Radtour am 12. Juni konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger verschiedene Projekte rund um das Thema Energie und nachhaltige Stadtentwicklung kennenlernen. Bei wechselhaftem Wetter startete die Gruppe am Rathaus und besuchte auf der Rundfahrt vier Stationen im Stadtgebiet.

Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg begrüßte die Teilnehmenden der diesjährigen Klima-Radtour durch Lünen.

Nach einer Begrüßung durch Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg führte die Tour zunächst zum Lippe-Bad. Dort erhielten die Teilnehmenden bei einer Führung durch die Technikbereiche Einblicke in die energieeffiziente Bauweise und moderne Anlagentechnik des Bades. Das seit 2011 bestehende Gebäude im Passivhausstandard zeigt, wie Wärme, Strom und Wasser eingespart werden können, ohne den Komfort für Besucherinnen und Besucher zu reduzieren.

Eine weitere Station der Tour war der Flusspark entlang der Lippe zwischen Salfordbrücke und Konrad-Adenauer-Straße. Anschließend besuchte die Gruppe das Biomassekraftwerk Lünen, das seit 2006 aus überwiegend regionalem Altholz treibhausgasneutralen Strom erzeugt. Perspektivisch soll auch das städtische Fernwärmenetz mit „grüner“ Wärme von hier versorgt werden.

Zum Abschluss ging es zum Gahmener Hof, wo eine klimafreundliche Energieversorgung durch Photovoltaik und eine Hackschnitzelheizung umgesetzt wird. Auch die Bedeutung regionaler Lebensmittelversorgung wurde thematisiert: Kurze Transportwege tragen dazu bei, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Team Klimagerechte Stadtentwicklung der Stadt Lünen gemeinsam mit dem ADFC. Die Tour machte deutlich, dass Klimaschutz in Lünen an vielen Orten bereits sichtbar ist – von energieeffizienten Gebäuden über nachhaltige Mobilität bis hin zu erneuerbaren Energien.

Quelle und Bild: Stadt Lünen