Lünen. Seniorinnen und Senioren aus mehreren Service-Wohnanlagen haben am Donnerstag, 2. Juli, gemeinsam mit einer sechsten Klasse der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule ein generationenübergreifendes Chorprojekt in einer Einrichtung an der Cappenberger Straße umgesetzt. Unter dem Motto „Verschiedene Herkünfte, gemeinsame Heimat?! Vielfalt sichtbar machen – demokratische Haltung in Lünen“ setzten die Teilnehmenden ein gemeinsames Zeichen für Vielfalt, Respekt und Demokratie.

Seniorinnen und Senioren der Service-Wohnanlage an der Cappenberger Straße sowie Schülerinnen und Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule sangen am Donnerstag, 2. Juli, gemeinsam für Vielfalt.

Die musikalische Begegnung bildete den Abschluss eines dreitägigen Schulprojekts zu den Themen Heimat und Gewaltfreiheit. Im Vorfeld hatten sich beide Altersgruppen auf unterschiedliche Weise mit dem Begriff Heimat beschäftigt: Die Seniorinnen und Senioren beantworteten Fragebögen, die Schülerinnen und Schüler gestalteten sogenannte „Heimatblumen“.

Aus den Eindrücken beider Gruppen entstand ein eigenes Lied, das Stefanie Gatz von der städtischen Koordinierungsstelle Altenarbeit, Tim Jesella als Sprecher der AG Service-Wohnen beim DRK Lünen sowie Anja Valdor von der städtischen Gemeinwesenarbeit schrieben. In insgesamt vier Strophen greift das Stück die Perspektiven der älteren und der jüngeren Generation auf. Bei Kaffee und Kuchen kamen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch, tauschten ihre Gedanken zu Heimat und Zusammenhalt aus und sangen das Lied anschließend gemeinsam im eigens gebildeten Chor.

Organisiert wurde das Projekt vom Netzwerk Altenarbeit, der Arbeitsgemeinschaft Service-Wohnen in Lünen, der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule sowie der städtischen Gemeinwesenarbeit Lünen-Süd. Weitere gemeinsame Auftritte sind bereits geplant, unter anderem bei der Eröffnung des Familienfestes im Quartier Lünen-Süd im September sowie in der Weihnachtszeit. Darüber hinaus sollen die beteiligten Wohnanlagen in naher Zukunft ein von der Schule gestaltetes Schild erhalten, das für Vielfalt, Respekt, Toleranz und Demokratie steht.

Gefördert wird das Projekt von der „Partnerschaft für Demokratie Lünen“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle und Bild: Stadt Lünen