Lünen. Von nun an sind es nur noch ein paar Monate, dann kann das Feuerwehrgerätehaus in Niederaden in Betrieb gehen. Beim Richtfest am Freitag, 8. April, war deshalb gute Stimmung angesagt.

 

Gekommen waren unter anderem Lünens Feuerwehrdezernentin Bettina Brennenstuhl, der Leiter der Lüner Feuerwehr Dr. Christian Märkert, Vertreterinnen und Vertreter des beauftragten Architekturbüros Winkler und Partner, Mitglieder der Lüner Feuerwehr sowie weitere Gäste aus Politik und Verwaltung.

 

In ihrem Grußwort bedankte sich Bettina Brennenstuhl bei allen am Bau beteiligten Akteuren: „Es ist großartig, was hier entstanden ist. Der Neubau entspricht modernsten Anforderungen. Ich bin mir sicher, dass die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hier in Niederaden künftig unter den besten Bedingungen den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt dienen können.“ Sie dankte allen am Bau Beteiligten für die gute Arbeit, die seit dem Spatenstich vor gut einem Jahr gemacht wurde.

 

„Wir warten sehnsüchtig auf den Einzug. Heute kommen wir diesem Ziel ein gutes Stückchen näher“, freute sich der Niederadener Löschzugführer Ulrich Sander. Er hoffe zudem, dass durch den modernen Standort mehr junge Leute für den Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr motiviert werden. Anschließend lud er alle Anwesenden zu einer Besichtigung ein.

 

Zum neuen Standort sagte der Leiter der Lüner Feuerwehr Dr. Christian Märkert: „Nachdem wir bisher ausschließlich positive Rückmeldungen aus den vergleichsweisen neuen Gerätehäusern in Wethmar und Brambauer erhalten haben, sind wir optimistisch, dass sich die Kameradinnen und Kameraden aus Niederaden hier demnächst sehr wohl fühlen werden“. Denn das ehrenamtliche Engagement sei keine Selbstverständlichkeit. „Weil wir auf den freiwilligen Dienst für unsere Gesellschaft angewiesen sind, müssen wir den Feuerwehrfrauen und -männern beste Voraussetzungen schaffen.“

 

Das neue Domizil des Löschzugs Niederaden entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Gerätehaus an der Ecke Niederadener Straße und Im Dorf. Der Einzug ist für das vierte Quartal 2022 geplant. Der etwa 28 mal 20 Meter große Neubau wird Platz für drei Fahrzeuge bieten: In Niederaden sind ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug und ein Mannschaftstransporter stationiert. Dazu kommen auf zwei Etagen verschiedene Räume für den Feuerwehrbetrieb, wie zum Beispiel getrennte Umkleiden für Frauen und Männer, ein 75 Quadratmeter großer Schulungsraum, ein Besprechungsraum, ein Löschzugführerbüro, eine Küche, Lagerräume und eine Werkstatt. Gestaltung und Ausstattung des neuen Feuerwehrgerätehauses orientieren sich an den Neubauten in Wethmar (Einweihung 2015) und Brambauer (2019). Der Steigerturm als Niederadener Wahrzeichen wurde in die Planungen eingebunden und wird erhalten bleiben.

 

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